#3 – Genießen ist etwas wunderbares…

Genießen sei eine Kunst, heißt es oft in Sprüchen. Für mich ist Genießen zu einer Lebenseinstellung geworden! Nicht jederzeit nach der perfekten Situation zu streben, bis ich mit mir zufrieden bin und mir erst dann erlauben zu genießen, sondern in jedem Moment das Wunderbare zu sehen, zu genießen und wertzuschätzen, das schenkt mir Frieden und Freude. 

Gerade sitze ich am wunderschönen Naturstrand der Insel Fehmarn… 

…und genieße! Ich liebe es, dem Geräusch der sanften Wellen zu lauschen wie sie ihren Weg an den Strand finden, die unendliche Vielfalt an Blautönen, in denen das Meer strahlt, mit Staunen zu erfassen, dazu der sanfte Wind, der durch meine Haare streift und sie zärtlich zum Tanzen bringt. Als besonderes i-Tüpfelchen strahlt die Sonne mit ganzer Kraft und schenkt nicht nur Licht, sondern berührt mit seiner Wärme Körper und Seele. 

Neben mir liegen meine drei Hunde und wir genießen zusammen diesen Moment. Natürlich wäre es wundervoll, wenn wir zusammen auf dem Strand direkt am Wasser laufen könnten, unsere Pfoten und Füsse würden vom ankommenden Wasser umspielt werden… Zwischendurch ein kleiner Sprint, bei dem meine Hunde mich gnadenlos abhängen würden… Ganz bestimmt würde ich bei unserem kilometerlangen Spaziergang am Wasser die ein oder andere besondere Muschel entdecken und mich an der Vielfalt der unzähligen Steine erfreuen… 

Ja, das WÄRE schön… Doch dass es nur ein WÄRE ist und bleibt, hindert mich keinesfalls am Genießen des SEINS. Denn für mich ist dieser Moment perfekt wie er ist, weil ich es einfach liebe, mich an kleinen Dingen zu erfreuen und sie zu genießen. 

Ich habe mir in den letzten Monaten sogar angewöhnt, ganz bewusst Zeiten und Erlebnisse zum Genießen einzuplanen! 

Morgen werde ich zum Beispiel hier auf der Insel ein Café besuchen, das mir von meinen Vermietern wärmstens empfohlen wurde. Natürlich könnte ich auch selbst einen Kuchen oder eine Torte backen, mich auf die Terrasse unseres Ferienhauses setzen und es genießen. Das wäre auch eine Art von Genuss. Doch die bewusst geplanten Genusszeiten sind für mich auch ein Ausdruck meiner Wertschätzung für mich selbst. Ich entscheide mich, mir etwas zu gönnen und dem Genuss so besondere Note zu verleihen. 

Mit einem Besuch in einem Café sind für mich so viele Genussmomente verknüpft. Ich lerne etwas Neues kennen, kann mich an dem besonderen Ambiente und der liebevollen Dekoration erfreuen, andere Gäste beobachten und vielleicht sogar interessante Menschen kennenlernen, den fleißigen Backtalenten, die für mich (und andere Kunden) gebacken haben, mit meinem Besuch eine Freude bereiten… Dazu kommen noch die ganz praktischen Annehmlichkeiten: Ich kann wählen, werde bedient, brauche mich nicht um den Abwasch kümmern… 

So kann ich diesen Moment besonders genießen, weil es eben nicht nur ein Stück Kuchen ist, dass ich esse, sondern all diese Genussmomente dieses Stück Kuchen (oder vielleicht doch lieber Torte ;-)?) zu etwas besonderem werden lassen. 

Und am morgigen Tag trägt es dann gleich noch dazu bei, der wunderschönen Zeit hier einen krönenden Abschluss zu bereiten, bevor ich mich für die nächste Zeit erst einmal vom Meer verabschieden muss… 

Mit dem Genießen schenke ich mir selbst so viele wundervolle Momente, damit mache ich mein Leben großartig. Weil ich es mir wert bin! 

Alles Liebe, bleibt fröhlich,

Eure Ela

#2 Eine Frage der Entscheidung…

Häufig werde ich gefragt, warum ich nur so strahlen kann… Ich frage gerne zurück, warum ich es nicht tun sollte ;-). Die Reaktionen auf meine Gegenfrage sind interessant und reichen von beschämten Blicken auf meinen fahrbaren Untersatz bis hin zur Feststellung: ‚Also ich könnte das ja nicht!‘ Was könntest Du nicht? Das Leben trotz eines Handicaps genießen? Die Zeiten, in denen ich mich über diese Bemerkungen geärgert habe, weil sie in mir das Gefühl auslösten, dass mein Leben in den Augen des Fragenden nicht lebenswert sei, sind längst vorbei. Sagt diese Frage doch viel mehr über mein Gegenüber und seine Einstellung zum Leben aus, als über mich! Was wertvoll und lebenswert ist, entscheidet schließlich jeder für sich! Und ich für mich :-)!

Freudenmeer 04

Und genau das ist die Antwort auf die Frage, warum ich nur so strahlen kann. Ich habe eine Entscheidung getroffen! Ich habe mich entschieden, meinen Blick auf die Dinge zu richten, die möglich sind, statt bei den Gedanken hängen zu bleiben, was alles nicht mehr geht. Denn das ist schließlich eine ganze Menge! Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren und Abenteuer zu erleben. Und so manche Sache, die zunächst unvorstellbar erscheint, ist auch mit Rolli durchaus möglich, mit einer Menge Organisation und der tatkräftigen Unterstützung von wunderbaren Menschen durfte ich schon so vieles erleben. Doch davon berichte ich ein anderes Mal…

Natürlich ist nicht jeder Tag ein Abenteuer, doch auch im Alltag kann ich strahlen, weil ich die Entscheidung getroffen habe, dankbar zu sein, für all das, was möglich ist. Ich habe eine Arbeit, mit der ich eine wertvolle Unterstützung für ein ganzes Team sein kann, ein Zuhause, in dem ich mich wohl fühle, Freunde und Familie, meine felligen Mitbewohner, mit denen ich gemeinsam die Natur genieße und noch vieles mehr…

Ich wäre nicht ehrlich, wenn ich Euch erzählen würde, dass das mit dem Strahlen an jedem Tag des Jahres funktioniert. Auch ich erlebe Situationen, in denen ich massiv genervt und hin und wieder auch traurig bin, weil Barrieren mich an irgendetwas hindern, was ich so gerne erleben möchte. Manchmal sind es Treppenstufen und nicht vorhandene, bzw. defekte Aufzüge, die mich ausschließen. Häufig auch Barrieren in den Köpfen von Menschen. Die wiegen besonders schwer…

Und gerade an diesen Tagen hilft es mir ungemein, mich auf das zu fokussieren, was alles möglich ist, um aus dem Tief wieder raus zu krabbeln. Das kann man auch trainieren! Ich schärfe Tag für Tag den Blick ein Stück mehr für all die wundervollen Dinge, die ich erleben und genießen darf und freue mich über die tollen Menschen in meinem Umfeld, die nicht den vermeintlichen Mangel sondern MICH sehen!

So überwiegen die wunderbaren Zeiten ganz eindeutig und lassen mich jeden Tag aufs neue strahlen… – weil ich mich dafür entschieden habe!

Alles Liebe, bleibt fröhlich, 

Eure Ela

#1 Ela bloggt :-)

Ist das aufregend!!! Mein erster Blogbeitrag! Was heute vor einer Woche ganz spontan in meinem Kopf als Idee geboren wurde ist nun Realität, ich habe einen eigenen Blog :-).

So viele Gedanken, Erlebnisse und Geschichten sind in meinem Kopf und warten darauf, über die Tastatur den Weg zu Euch zu finden…

Schaut gerne unter About und erfahrt mehr über die Entstehung von Freudenmeer und mich :-).

Und ganz bald gibt es dann den Blogbeitrag #2 – freut Euch darauf, es geht um Entscheidungen – meine Entscheidungen 🙂 – und was sie für meine Lebensqualität bedeuten.

Alles Liebe, bleibt fröhlich,

Eure Ela

#MG_9998